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NATURKOSMETIK ZERTIFIKATE

BDIH (Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen)

 

BDIH setzt eine der strengsten Standards weltweit für Naturkosmetik. Neben der sorgfältigen Auswahl der eingesetzten pflanzlichen Rohstoffe spielt die ökologische Verträglichkeit jedes 
Produktes eine wichtige Rolle: umwelt- und ressourcenschonende Herstellungsverfahren, optimale Abbaubarkeit von Rohstoffen sowie der sparsame Einsatz recycelbarer Verpackungsmaterialien.

 

www.bdih.de

 

bdih 460

 

 

NATRUE

 

Im Gegensatz zum älteren Verband zur Naturkosmetik aus dem BDIH (und Deutscher Industrie und Handel) ist der Natrue Zusammenschluss aus dezidiert in der Naturkosmetik engagierten Firmen hervorgegangen. Es geht dort darum, die Eigenschaften der Naturkosmetik zu erklären und sie auch in der Entwicklung von EU-Regelungen in Form einer Interessenvertretung in Brüssel resp. Strassburg zu vertreten. Natrue arbeitet auch mit medizinischer Evidenz und legt möglichst sinnvolle Kriterien für die Prüfung der Kosmetik und die Zulassung von Rohstoffen fest.

Dazu haben sie eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe. Die Kriterien sollen also nicht primär die Interessen der Hersteller im Auge haben, sondern eine für die Konsumenten verlässliche und transparente Regelung treffen. (Das ist nicht ein wirkliches Anliegen beim BDIH). Gleichzeitig bietet Nature die objektivierte Zertifizierung durch Agenturen an. Diese sind neutral und Hersteller-unabhängig (ähnlich wie bei BDIH).

www.natrue.org

natrue logo

 

ECOCERT

Ecocert war die erste Zertifizierungsstelle, die einen Standard für Natur- und Biokosmetik entwickelt hat. In Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Kosmetikbranche, Verbrauchern und führenden Industrie- und Regierungsvertretern, hat Ecocert 2002 einen Standard für Natur- und Biokosmetik entwickelt, der sich kontinuierlich an den technischen Fortschritt und den sich ändernden gesetzlichen Regelungen orientiert. Mehr als 1000 Unternehmen haben sich bereits zertifizieren lassen

Die wichtigsten Grundsätze der Ecocert Natur- und Biokosmetik-Zertifizierung:

  • Inhaltstoffe, die aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen und durch umweltschonende Verfahrenstechniken hergestellt werden - Ecocert überprüft sowohl den Ursprung jedes Inhaltsstoffes als auch dessen Herstellungsverfahren.
  • Mindestanteile von Inhaltsstoffen aus dem aus ökologischem Anbau zur Durchführung der Zertifizierung. Zudem fordert Ecocert sowohl für Bio- als auch Naturkosmetik, dass mindestens 95% aller Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind.
  • Eine Vor-Ort-Kontrolle durch einen Ecocert Kontrolleur sowie eine eindeutige Deklaration der Produkte.

 

logo ecocert

 

Es gibt zwei Labels, abhängig von den Inhaltsstoffen:

ECO1

Mindestens 95% der pflanzlichen Inhaltsstoffe in der Rezeptur und mindestens 10% der gesamten Inhaltsstoffe (in Gewichtsanteilen) müssen aus ökologischem Anbau stammen.

 

ECO2

Mindestens 50% der pflanzlichen Inhaltsstoffe in der Rezeptur und mindestens 5% der gesamten Inhaltsstoffe (in Gewichtsanteilen) müssen aus ökologischem Anbau stammen.

www.ecocert.de

 

IHTK

Die Abkürzung IHTK steht für "Internationaler Herstellerverband gegen Tierversuche in der Kosmetik e.V.". Das Logo “Hase mit schützender Hand” ist eine international eingetragene Marke und steht für tierversuchsfreie Kosmetik seit 1979 mit den Schwerpunkten Naturkosmetik, dekorative Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel nach den strengen Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn. Seit vielen Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund kämpft der IHTK dafür, dass Tierversuche in der Kosmetik verboten werden. Denn es gibt genügend altbewährte Rohstoffe und natürliche Substanzen, auf die bei der Kosmetikherstellung zurückgegriffen werden kann.

Richtlinien:

1. Abgabe einer rechtsverbindlichen Erklärung, dass
a) keine Tierversuche für Entwicklung und Herstellung der Endprodukte durchgeführt werden.
b) keine Rohstoffe verarbeitet werden, die nach dem 01.01.1979 erstmals im Tierversuch getestet wurden.
c) keine Rohstoffe Verwendung finden, die durch Tierquälerei gewonnen oder für die Tiere eigens getötet werden (z.B. Nerzöl, Walrat, Zibet, Schildkrötenöl, Seide, Cocenilleläuse für dekorative Kosmetik bzw. für Lippenstifte in Naturkosmetik etc.)
d) keine wirtschaftliche Abhängigkeit zu anderen Firmen besteht, die Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben (z.B. Pharmaindustrie).
2. Abgabe einer detaillierten Rohstoffliste mit Lieferantenangabe.
3. Vollständige Angabe der Inhaltsstoffe aller Produkte auf den jeweiligen Verpackungen oder in den Katalogen.

Zertifikat 1

 

veganblume

Produkte die mit der Veganblume gekennzeichnet sind, sind garantiert vegan. Sowohl Produkt, als auch Produktionsprozess sind tierbestandteil- und tierversuchsfrei. Nur die Vegan Society England ist befugt, das Gütesiegel zu vergeben. In Österreich bietet die Vegane Gesellschaft Österreich Information an. Eine aktuelle Auflistung der in Österreich erhältlichen Produkte findet sich in der jeweils neuen Ausgabe des VEGAN.AT-Magazins.

www.vegan.at

www.vegansociety.com

Zertifikat 2

 

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