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Santa Maria Novella

Jede Essenz, jeder Balsam kann hier seine eigene Geschichte erzählen, viele Präparate sind Symbol einer Epoche geworden wie beispielsweise „ Eau de la Reine - Das Wasser der Königin“. Dieses kostbare Parfüm wurde speziell für Caterina dei Medici angefertigt, welche als gekrönte Königin Frankreichs diesem Duft auch jenseits der Grenzen Italiens zu Ruhm und Ehre verhalf. Später soll der Italiener Giovanni Paolo Feminis, welcher 1725 nach Köln zog und es dort produzierte, den Namen zu Ehren der Stadt geändert haben. Viele Extrakte und Parfums werden immer noch auf Basis der gleichen Formeln hergestellt, die um 1500 für Caterina dei Medici entwickelt wurden. Unter jenen Präparaten, die auch heute noch nach der antiken Formelsammlung der Dominikanermönche hergestellt werden, befindet sich auch Aceto Aromatico dei Sette Ladri, dessen Formel auf das Jahr 1600 zurückgeht und an dem im Fall einer Ohnmacht gerochen werden sollte. Berühmt ist auch Acqua Antisterica, heute als Acqua di Santa Maria Novella bekannt. Es wurde 1614 von Fra‘ Angiolo Marchissi erfunden und erfreut sich wegen seiner schmerzlindernden und krampflösenden Wirkung besonderer Wertschätzung. Unter dem Likören ist der Alkermes wohl der bekannteste, erfreut er sich doch seit dem 19. Jahrhundert großer Beliebtheit. Nicht zu vergessen Elisir di China sowie auch der Liquore Mediceo, benannt zu Ehren der Medici. Nicht zu vergessen das Elisir di Edimburgo, welches als vorzüglicher Magenbitter geschätzt wird. Die erlesene Auswahl von Parfums reicht vom Kölnisch Wasser über reine Essenzen bis zu dreifachen Extrakten und stellt ein ganz besonderes Merkmal von Santa Maria Novella dar. Die Parfümierungen spannen einen Bogen von süßen Aromen wie Iris, Gardenie und Rosen bis hin zu frischen Noten wie Verbene, Vetivergras oder Acqua di Sicilia. Die gleichen Essenzen werden auch bei der Herstellung von Seifen verwendet. Die sorgfältig gemahlenen, mit ätherischen Ölen parfümierten Seifenstücke werden nach wie vor Stück für Stück von Hand mit Maschinen aus dem 19. Jahrhundert gepresst. Anschließend lagern und reifen sie 60 Tage in einem belüfteten Schrank , um anschließend liebevoll per Hand verpackt zu werden. Besonders gefragt sind die bekannten, parfümierten Körperpuder und Hautpulver, welche unter anderem aus dem gemahlenen Wurzelstock jener Iris hergestellt wird, die in großer Zahl wild auf den Florentiner Hügeln wächst. Sie wird bis heute als Symbol der Stadt im Wappen von Florenz getragen. Das antike Potpourri, zugleich Markenzeichen des Unternehmens, ist eine Mischung aus Kräutern und Blüten der Florentiner Hügel, die in versiegelten Terracotta-Gefäßen der Impruneta reifen.

Was uns gefällt: In jedem Produkt entfaltet sich die duftende Opulenz der Toscana!

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